Im Besucherzentrum gleich neben dem Fasanenschlößchen sind die einmaligen kunsthandwerklichen Schätze aus dem Strohmuseum Wohlen (Schweiz in der Nähe von Zürich) zu sehen. Gleichzeitig geht es um die im 19. Jahrhundert entstandene Strohhutindustrie.Viele Exponate zeigen auch Entwicklungen auf, die es im Dresdner Umland und im Erzgebirge gab.
STROH ZU GOLD
noch bis 31.10. 2017 offen
Der aus dem Märchen entlehnte Titel der Ausstellung soll verdeutlichen, dass mit Stroherzeugnissen im 18. und 19.Jahrhundert viel Geld verdient werden konnte.
Aus Wohlen kommen erstaunliche Strohbordüren.
Auch in Deutschland entstand ein Industriezweig der auf der Strohverarbeitung basierte.
Viele Musterbücher mit verschiedenartigen Borten, die mit Roßhaar geklöppelt wurden und mit Strohapplikationen verziert sind zu bewundern.
Die Verleger für diese Spitzen waren beispielsweise: Fridrich August Böttger aus Oberwiesenthal und C.F. Bräuer aus Annaberg.
Große Mengen an Roßhaar aus Frankreich, Norddeutschland, Sibirien, Argentinien, Ungarn und Polen mußten vor der Weiterverarbeitung von Hand zusammengeknüpft werden.
Weitere interessante Objekte waren die Krone, die Kutscheund Schuhe aus Stroh, die nach dem zweiten Weltkrieg aus Mangel an Lederschuhen zum Einsatz kamen.
1 Kommentar:
Danke, dass war sehr schön. Vielen Grüße.
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