Dienstag, 4. Oktober 2016

kleine Ausstellung in Brandenburg

Am 27.09.1016war in Brandenburg im Bürgerzentrum diese kleine Ausstellung meiner Klöppelarbeiten zu sehen.


Wöchentlich trifft sich hier die Klöppelgruppe unter Leitung von Frau Regina Schößler. Nicht nur das gemeinsame Klöppeln und die Hilfestellung bei auftretenden Fragen stehen im Mittelpunkt. Regelmäßig werden auch neue Techniken erlernt und Klöppellehrerinnen eingeladen.
Die Ergebnisse sind dann auf Ausstellungen zu sehen. So war die Gruppe präsent beim Spitzenfrühling in Chorin am 28./29. Mai 2016.
Mein Dank geht an Regina Schößler und an meine allererste Klöppelschülerin, die in Brandenburg fleißigklöppelt.









Montag, 19. September 2016

Klöppeln auf Sylt

Wer hätte das gedacht, dass auf der sogenannten Goldstaubinsel geklöppelt wird....Ich nicht.
Mein Mann und ich hatten das große Vergnügen, uns eine Woche in die Ferienwohnung einer Freundin einmieten zu können. Bei allerschönstem Sommerwetter im September erkundeten wir die Insel.
Küste bei Westerland



Neben Sonne geniesen, Strand mit Ebbe und Flut erleben, Baden in der Nordsee, barfuß durch den Sand laufen, Muscheln sammeln, gab es viel zu entdecken:
Grab aus der Jungsteinzeit

Zeugnisse der Besiedlung in längst vergangener Zeit, geschichtliche Zeugnisse und
Reetdachhäuser im Bau
die vielen Reetdachhäuser mit den Sylter Mauern (Friesenwällen) eingezäunt, die teilweise mit Heckenrosen bepflanzt sind.
Die Möwen mit ihren Schreien gehören hierher, genau wie Fische und Krabben im Aquarium und als leckere Mahlzeiten.

Malteserspitze
Im Heimatmuseum von Sylt- Keitum dann das große Erstaunen, eine Vitrine mit geklöppelten Ausstellungsstücken. Ein dänisches Klöppelkissen mit eingebauter Rolle, auf der eine Torchonspitze zu sehen ist und natürlich auch einige Spitzen.Besonders beeindruckt hat mich dieser Kinderkragen.

Im Bild links zu sehen ist ein TUNDELHOLZ, auf mehrere dieser Hölzer wurde Garn gewickelt um es zu verzwirnen. Da dabei ein klapperndes Geräusch entstand gab den frisischen Namen " Tinkelstoker".
Ich habe im folgenden Link www.justsylt.de/sylt-das-sylter-heimatmuseum-keitum-50328.html
gefunden, dass die  Sylter Handarbeiterinnen sich in der Regel jeden Donnerstag, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr treffen im Museum und sich gern beim Klöppeln, Spinnen oder Weben über die Schulter schauen lassen.An einem Freitag haben wir leider niemanden angetroffen.
historische Tracht der Insel


Viele weitere Exponate sind ebenfalls sehenswert. Bandwebstuhl,schön verzierte Mangelbretter und die gesamte Hausausstattung mit Küche, Wohnzimmer eingebauten Schränken und anderen Mobilar und Gebrauchsgegenständen. Natürlich fehlen nicht die Zeugnisse der Seefahrt.

Auch im Altfriesischen Haus in Keitum, direkt über dem grünen Kliff gelegen, wird neben Wohnkultur des 18. Jahrhunderts Klöppeln dokumentiert.Hier steht eine Klöppelrolle mit angefangener Spitze.
Nach Auskunft der Museumsaufsicht hat Klöppeln eine lange Tradition auf der Insel. Genauere Angaben bedürfen noch der Recherche.
Marschland bei Keitum
 Es war ein wunderschöner erholsamer und erlebnissreicher Syltaufenthalt.
Sonnenuntergang am Westerländer Strand


Montag, 5. September 2016

Drehen und Kreuzen- Erzgebirgische Klöppelausstellung

Pobershau im Erzgebirgskreis hat eine lange Bergbau-, aber auch eine Industrie und eine Klöppeltradition. Auf diesem Bild ist das alles vereint. Dazu kommt die schöne Lage imTal der roten Pockau, Kirche , Schule und die legendäre Ziege"Hansi".
Ausstellung in der Böttcherfabrik,  noch bis zum 06.11.2016
Die Alterfil- Quadrate

Weihnachliches

Herbstliches
Das sind nur ein paar im Bild festgehaltene Impressionen. Dazu kommen noch Gardinen, geklöppelter Schmuck, Deckchen... um nur einiges zu nennen.

Samstag, 2. Juli 2016

OIDFA- Kongress in Ljubljana

Unsere diesjährige Urlaubsreise führte uns (im Zusammenhang mit dem 17.Kongress der OIDFA geplant) in die slowenische Hauptstadt. Von der Unterkunft Vila Minka am Rand der Altstadt gelegen, führte unser ester Ausflug nach IDRIJA.
50km vonLjubljana entfernt, liegt diese ehemalige Bergbaustadt malerisch in den Bergen:
Hier ist ist die Heimat der IDRIJA- Spitze. Historische Ausstellungen, die Klöppelschule und die Burg des Bergwerkverwalters waren unsere Ziele. In der Vergangenheit war es erforderlich, dass die Frauen zum Broterwerb mit Klöppeln dazu verdienten und in der Gegenwart wird nach Wegen gesucht, das Erbe dieses Kunsthandwerkes zu pflegen.
Den Vortragsraum des Quecksilberbergwerkes ziert ein Fries, den die Klöpplerinnen fertigten.
ein besonders schönes Schild für das "stille Örtchen"

Weiter führt unser Weg an diesem Tag nach Zìri. Über kleine Sträßchen in Serpentinen angelegt ging es zu diesem Ort. Lebendig wird hier der Handel mit Spitzen, da das Haus des Anton Primozìc`noch heute ein "Klöppelspitzenhaus"  ist`.
Weitere Ausstellungen befanden sich im Museum der Stadt in der Kirche und im Gemeindehaus. Die in letzterem gezeigten kirchlichen Motive wurden uns von einer lebhaften und begeisterten Schwester erläutert- in slowenisch. Ihre Freude war auch ohne Sprachkenntnis ansteckend.
Ein Bild aus dieser Exposition.
Nächster Tag: LJUBLJANA:
Sehenswert ist die Burg und der Aussblick vom Berfried, die Altstadt am Ljubljanafluß, viele Jugendstilhäuser und nette Cafe`s laden zum verweilen ein.Obligatorisch ist das Foto an dieser Brücke.

Für Klöpplerinnen hatte das Kongreßzentrum eine magische Anziehungskraft. Die Ausstellungen, Vorträge und die Händlerhalle wurden sehr reichlich frequentiert. Klöppelbegeisterte aus der ganzen Welt gaben sich ein Stelldichein. Wie bei jedem Kongress gibt es eine Länderausstellung. Mein Favorit ist der russische Beitrag, ohne die Leistungen der anderen Länder schmälern zu wollen. Auch die Beiträge junger KlöpplerInnen waren sehr von einer hohen Qualität.
Herzen aus Australien,
Taschen aus Neuseeland mit landestypischen Motiven.

Uns wurde sehr empfohlen die Höhle von Postojna zu besuchen. Tropfsteine in gigantischem und bizarrem Ausmaß auf dem Weg, der teilweise mit einer Bahn zurückgelegt wird und natürlich auch der Grottenolm beeindrucken sehr.
Auf dem Heimweg gab es dann noch eine besondere Überraschung in Tschechien. In dem Ort Sedlice u Blatne in Mittelböhmen fuhren wir an einem Klöppelgeschäft vorbei.

Ein kurzer Blick in die Schaufenster. Geöffnet war leider nicht.
Das Interesse für neue Erkundungen ist geweckt. K.B.